Körperwahrnehung

Körperwahrnehmung: Starke Mitte

Was ist eigentlich die Ursache von Rücken- oder Gelenkschmerzen?

War es wirklich der schwere Blumentopf, den du gerade gehoben hast, der deinen Bandscheibenvorfall verursacht hat?

In vielen Fällen entstehen Rücken- oder Gelenkbeschwerden nicht durch eine bestimmte Bewegung. Vielmehr können sich über Jahre verschiedene Faktoren summieren: Bewegungsmangel, einseitige Haltungen, ungünstiges Bücken, Heben und Tragen – und nicht zuletzt anhaltender Stress.

Wenn irgendwann Schmerzen auftreten, suchen wir automatisch nach der Ursache. „Das war bestimmt die falsche Bewegung!“ Doch häufig ist diese Bewegung nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr der Moment, in dem der Körper deutlich auf sich aufmerksam macht.

Dabei sendet unser Körper oft schon viel früher Signale. Wir haben nur verlernt, auf diese zu hören

Denn seien wir ehrlich: Wann nehmen wir uns wirklich Zeit, wahrzunehmen, was unser Körper gerade braucht

Wenn wir bei der Arbeit völlig vertieft sind, bleiben wir stundenlang in derselben Sitzposition. Bewegung? Später. Eine Pause? Keine Zeit. Und Sport? Der muss heute auch irgendwie noch dazwischen passen!

Genau hier beginnt Prävention: Bei einer guten Körperwahrnehmung!

Im Idealfall lernen wir wieder, die Signale unseres Körpers wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren. Vielleicht braucht unser Körper Bewegung und möchte sich auspowern. Vielleicht braucht er aber auch Ruhe, eine bewusste Atemübung oder einfach einen Positionswechsel.

Prävention beginnt also nicht erst dann, wenn Schmerzen auftreten. Sie beginnt viel früher, mit dem bewussten Spüren und Wahrnehmen unseres Körpers

Atemübungen können dabei ein wunderbarer Einstieg sein. Sie helfen uns, nach innen zu schauen den Stresspegel zu reduzieren und für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen.

Warte nicht darauf, dass dein Körper laut werden muss. Beginne heute, ihm zuzuhören!